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Zusammenfassung des Jahres 2008

Mindestens ein Menschen starb
an den deutschen Ost-Grenzen.
Fünf Flüchtlinge erlitten Verletzungen.

Drei Menschen töteten sich selbst angesichts
ihrer drohenden Abschiebung
oder starben beim Versuch,
vor der Abschiebung zu fliehen.
Davon befand sich eine Person in Abschiebehaft.

Mindestens 18 Flüchtlinge verletzten sich selbst
oder versuchten sich umzubringen und
überlebten z.T. schwer verletzt;
davon befanden sich sechs Menschen in Abschiebehaft.

Zehn Flüchtlinge wurden durch
Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen
während der Abschiebung verletzt.

Mindestens fünf Personen wurden im Herkunftsland
von Polizei oder Militär mißhandelt und gefoltert.

Bei abschiebe-unabhängigen Polizeimaßnahmen
wurden mindestens sieben Flüchtlinge verletzt.
Ein Gefangener verblutete in Gegenwart von Sanitätern
durch unterlassene Hilfeleistung.

Bei Bränden und Anschlägen
auf Flüchtlingsunterkünfte wurden
17 Menschen z.T. erheblich verletzt.