Zusammenfassung des Jahres 2005
Mindestens drei Personen starben
auf dem Wege in die BRD oder an den Grenzen,
davon zwei Personen an der deutschen Ost-Grenze.
Drei Flüchtlinge erlitten an der Ost-Grenze Verletzungen.
Fünf Menschen töteten sich selbst angesichts
ihrer drohenden Abschiebung
oder starben beim Versuch,
vor der Abschiebung zu fliehen.
Davon befanden sich zwei Personen in Abschiebehaft.
Mindestens 96 Flüchtlinge verletzten sich selbst
oder versuchten sich umzubringen und
überlebten z.T. schwer verletzt;
davon befanden sich 59 Menschen in Abschiebehaft.
32 Flüchtlinge wurden durch
Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen
während der Abschiebung verletzt.
Mindestens 22 Personen wurden im Herkunftsland
von Polizei oder Militär mißhandelt und gefoltert
oder kamen anderweitig ernsthaft zu Schaden.
Eine Person starb; drei Personen werden vermißt.
Bei abschiebe-unabhängigen Polizeimaßnahmen
starb ein Flüchtling in Polizeihaft.
Mindestens 13 Flüchtlinge wurden verletzt,
davon eine Person durch Bewachungspersonal in Haft.
Bei Bränden und Anschlägen
auf Flüchtlingsunterkünfte wurden
21 Menschen z.T. erheblich verletzt.