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Zusammenfassung des Jahres 2004
 
 

Mindestens neun Personen starben
auf dem Wege in die BRD oder an den Grenzen,
davon eine Person an der deutschen Ost-Grenze.
18 Flüchtlinge erlitten auf dem Weg
 in die BRD Verletzungen.

Sieben Menschen töteten sich selbst angesichts
ihrer drohenden Abschiebung
oder starben beim Versuch,
vor der Abschiebung zu fliehen.
Davon befand sich eine Person in Abschiebehaft.

Mindestens 74 Flüchtlinge verletzten sich selbst
oder versuchten sich umzubringen und
überlebten z.T. schwer verletzt;
davon befanden sich 37 Menschen in Abschiebehaft.

38 Flüchtlinge wurden durch
Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen
während der Abschiebung verletzt.

Mindestens 24 Personen wurden im Herkunftsland
von Polizei oder Militär mißhandelt und gefoltert
oder kamen anderweitig ernsthaft zu Schaden.
Zwei Menschen starben nach der Abschiebung.
Eine Person verschwand spurlos.

Bei abschiebe-unabhängigen Polizeimaßnahmen
wurde in der BRD ein Flüchtling getötet.
Mindestens 21 Flüchtlinge wurden verletzt,
davon 14 Personen durch Bewachungspersonal in Haft.

Vier Personen starben durch unterlassene Hilfeleistung,
davon ein Flüchtling in Abschiebehaft.

Bei Bränden und Anschlägen
auf Flüchtlingsunterkünfte starb eine Person;
60 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.